Zeit für ein Upgrade
Nachdem ich die Onboarding-Missionen und meine ersten Freiflüge auf dem virtuellen Campingplatz hinter mir hatte, wurde eine Sache klar: Der alte, verstaubte Xbox-Controller hatte seinen Dienst getan.
Er war gut für den Start. Er hat mir gezeigt, dass ich nicht sofort aufgebe. Aber um wirklich präzise zu werden – und um das Muskelgedächtnis nicht falsch zu trainieren – wurde es Zeit für „the real deal“. Ich brauchte eine echte FPV-Funke.
Die Qual der Wahl: Was kaufen?
Wer neu im FPV-Hobby ist, wird von der Auswahl erschlagen. Ich tauchte in Foren, YouTube-Reviews und Discord-Server ein.
Und wie immer im Internet: Fragst du drei Leute, kriegst du fünf Meinungen.
- „Nimm die Boxer, die hat Full-Size Gimbals!“
- „Nein, die TX16S ist der Goldstandard!“
- „Quatsch, Gamepad-Style wie die Tango 2 ist die Zukunft!“
Die Auswahl ist riesig, und jeder schwört, dass sein Favorit der Beste ist. Es ist leicht, hier in die „Analysis Paralysis“ zu verfallen – die Angst, das Falsche zu kaufen, und deshalb gar nichts zu kaufen.
Die Entscheidung: Radiomaster Zorro
Am Ende habe ich auf mein Bauchgefühl gehört. Ich habe mich für die Radiomaster Zorro entschieden.
Warum genau dieses Modell? Ob es die richtige Wahl war oder ob ich es bereue? Das werde ich in einem späteren Post ausführlich berichten, sobald ich sie wirklich in den Händen halte und getestet habe. Für den Moment zählten zwei Faktoren: Der Formfaktor (Gamepad-Style, da ich vom Xbox-Controller komme) und das Budget.
Wegen der Verfügbarkeit und des Preises habe ich direkt in China bestellt. Der Deal war gut, der Haken war die Geduld: 11 Tage Lieferzeit.

Warten heißt nicht Rasten
11 Tage können sich anfühlen wie eine Ewigkeit, wenn man heiß auf neues Spielzeug ist.
Ich hatte zwei Optionen: Däumchen drehen und Tracking-Updates checken, oder weiterfliegen.
Ich blieb im Simulator. Mit dem Xbox-Controller in der Hand – wohl wissend, dass seine Tage gezählt sind – widmete ich mich der Intermediate Section im DRL Simulator.
Die Aufgaben wurden komplexer. Engere Kurven, präziseres Höhenmanagement, schnellere Reaktionen. Es war nicht immer einfach, und ich merkte oft, wie ungenau die Gaming-Sticks im Vergleich zu dem sein müssen, was ich in Videos sehe. Aber ich zog es durch.
Fazit: Bereit für den Wechsel
Als die Sendungsverfolgung endlich auf „Out for Delivery“ sprang, hatte ich nicht nur gewartet. Ich hatte die komplette Intermediate-Sektion abgeschlossen.
Ich bin immer noch ein Anfänger, aber ich bin ein Anfänger mit Training in den Fingern. Jetzt muss nur noch der Postbote klingeln, damit ich sehen kann, wie viel Unterschied gute Hardware wirklich macht.



